SPRACHFÖRDERUNG

Sprachcafé, Nachhilfekurse, Deutschförderkurse

ZUM PROJEKT

BERATUNG

Sozial- und Asylverfahrens-
beratung für Geflüchtete
aus Afghanistan

ZUM PROJEKT

KULTUR

Muttersprachliches
Leseprojekt
für Kinder

ZUM PROJEKT

POLITIK

Abschiebungen,
Gremien,
Netzwerke, Pressekonferenz, Petition

ZUM PROJEKT

EMPOWERMENT

Frauengruppe, Mediengruppe, Newsgroup Afghanistan, Ehrenamtsprojekt, Wege in Soziale Berufe

ZUM PROJEKT

SEMINARE

Seminare für Geflüchtete,
Vorträge über Afghanistan

ZUM PROJEKT

ZIVILGESELLSCHAFT IN AFGHANISTAN

Berichte, Leitfäden

ZUM PROJEKT
sprachförderung
beratung
kultur
politik
empowerment
seminare
zivilgeselschaft in afghanistan

SPRACHFÖRDERUNG

Sprachcafé

Unser Sprachcafé bietet Geflüchteten die Möglichkeit, ihre erlernten deutschen Sprachkenntnisse im Gespräch mit Muttersprachler*innen zu vertiefen und auszubauen. Primäres Ziel ist es, das freie Sprechen zu fördern.

Sprachcafé

Unser Sprachcafé bietet Geflüchteten die Möglichkeit, ihre erlernten deutschen Sprachkenntnisse im Gespräch mit Muttersprachler*innen zu vertiefen und auszubauen. Primäres Ziel ist es, das freie Sprechen zu fördern.

ADRESSE

Haus der Jugend
Reinickendorfer Str. 55
13347 Berlin

TREFFZEITEN

Freitag
10:00 – 12:00 Uhr

Jeden Freitagvormittag treffen wir uns zum Sprachcafé. In ungezwungener Atmosphäre bei einer Tasse Tee oder Kaffee wird erzählt und sich ausgetauscht. Unsere Themen richten sich immer nach den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus hat sich das Sprachcafé zu einem Ort der Begegnung entwickelt, da viele  Geflüchtete ansonsten in ihrem Alltag wenig oder keinen persönlichen Kontakt zu Menschen der Mehrheitsgesellschaft haben.

Wir sprechen über Feiertage und Feste, Essen, Gesundheit, Wohnen, Ausbildung und Arbeit, Kita, Schule und beruflichen Weiterbildung, Freizeitgestaltung, Sport, deutsche und afghanische Geschichte.

Die Themen wiederholen sich nach dem Bedarf der Teilnehmenden und werden je nach Sprachstand mehr oder weniger intensiv besprochen. Alle Teilnehmenden werden dort abgeholt, wo sie sprachlich stehen. Dazu werden Gruppen  gebildet, um auch den sprachlich Schwächeren gerecht zu werden. Wir haben so die Erfahrung gemacht, dass das Sprachcafé für jedes Sprachniveau geeignet ist.

Wir üben mittels Rollenspielen Alltagssituationen wie Terminvereinbarungen, Arztbesuche, Elternabende und Bewerbungsgespräche.

Teilnehmende, die vor ihren Sprachkursprüfungen stehen, können mit uns die relevanten Themen des mündlichen Prüfungsteils üben.

www.Familienzentrum-Nauener-Platz.de

www.HausderJugendMitte.de

Das Sprachcafé wird von Johannes Singer geführt.

Kontakt: singer@yaarberlin.de

Jeden Freitagvormittag treffen wir uns zum Sprachcafé. In ungezwungener Atmosphäre bei einer Tasse Tee oder Kaffee wird erzählt und sich ausgetauscht. Unsere Themen richten sich immer nach den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus hat sich das Sprachcafé zu einem Ort der Begegnung entwickelt, da viele  Geflüchtete ansonsten in ihrem Alltag wenig oder keinen persönlichen Kontakt zu Menschen der Mehrheitsgesellschaft haben.

Wir sprechen über Feiertage und Feste, Essen, Gesundheit, Wohnen, Ausbildung und Arbeit, Kita, Schule und beruflichen Weiterbildung, Freizeitgestaltung, Sport, deutsche und afghanische Geschichte.

Die Themen wiederholen sich nach dem Bedarf der Teilnehmenden und werden je nach Sprachstand mehr oder weniger intensiv besprochen. Alle Teilnehmenden werden dort abgeholt, wo sie sprachlich stehen. Dazu werden Gruppen  gebildet, um auch den sprachlich Schwächeren gerecht zu werden. Wir haben so die Erfahrung gemacht, dass das Sprachcafé für jedes Sprachniveau geeignet ist.

Wir üben mittels Rollenspielen Alltagssituationen wie Terminvereinbarungen, Arztbesuche, Elternabende und Bewerbungsgespräche.

Teilnehmende, die vor ihren Sprachkursprüfungen stehen, können mit uns die relevanten Themen des mündlichen Prüfungsteils üben.

www.Familienzentrum-Nauener-Platz.de

www.HausderJugendMitte.de

Das Sprachcafé wird von Johannes Singer geführt.

Kontakt: singer@yaarberlin.de

ADRESSE

Haus der Jugend
Reinickendorfer Str. 55
13347 Berlin

 

TREFFZEITEN

Freitag
10:00 – 12:00 Uhr

Nachhilfekurse für Geflüchtete aus Afghanistan

Im Rahmen des vom Bezirksamt Berlin-Mitte geförderten Projekts „Afghanisches Bildungs- und Beratungszentrum“ bietet der YAAR e.V. Nachhilfekurse in den Fächern Englisch, Fachdeutsch und MAthematik für Schüler*innen (unmittelbar vor dem Schulabschluss) und Auszubildende aus Afghanistan an. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Farsi/Dari.

Kontakt: alizade@yaarberlin.de

Nachhilfekurse für Geflüchtete aus Afghanistan

Im Rahmen des vom Bezirksamt Berlin-Mitte geförderten Projekts „Afghanisches Bildungs- und Beratungszentrum“ bietet der YAAR e.V. Nachhilfekurse in den Fächern Englisch, Fachdeutsch und MAthematik für Schüler*innen (unmittelbar vor dem Schulabschluss) und Auszubildende aus Afghanistan an. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Farsi/Dari.

Kontakt: alizade@yaarberlin.de

Deutschförderkurse für Geflüchtete aus Afghanistan (2016 – 2019)

Im Rahmen des vom Bezirksamt Berlin-Mitte geförderten Projekts „Afghanisches Kultur- und Beratungszentrum“ bot der YAAR e.V. Deutschförderkurse für Menschen aus Afghanistan an. Die Kurse waren niedrigschwellig angesetzt. Unterrichtssprachen waren Deutsch und Dari.

Deutschförderkurse für Geflüchtete aus Afghanistan (2016 – 2019)

Im Rahmen des vom Bezirksamt Berlin-Mitte geförderten Projekts „Afghanisches Kultur- und Beratungszentrum“ bot der YAAR e.V. Deutschförderkurse für Menschen aus Afghanistan an. Die Kurse waren niedrigschwellig angesetzt. Unterrichtssprachen waren Deutsch und Dari.

BERATUNG

Aufgrund der gebotenen Kontakteinschränkungen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus bieten wir unsere Beratung am Standort Mitte derzeit nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung im Rahmen von einer Online – Terminbuchung an. Bitte buchen Sie einen Termin in der unten dargestellten Maske.

Wir bitten Sie weiter darum, die Begleitung von dritten Personen zum Termin, wenn nicht tatsächlich erforderlich, weitestgehend einzuschränken. Eine Sprachemittlung in Dari/Farsi ist vor Ort. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund.

Beratung für Geflüchtete aus Afghanistan

An drei Tagen in der Woche bieten wir eine kostenlose Beratung für Afghan*innen an. An allen Terminen ist eine Sprachmittlung auf Dari/Farsi vor Ort, an den beiden Terminen in Mitte/Wedding ist zusätzlich eine Rechtsanwältin beratend vor Ort. Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus, wenn Sie eine Sprachmittlung in Paschto benötigen.

Wir können leider keine Termine vergeben und bitten Sie um Verständnis dafür, dass Sie mit eventuellen Wartezeiten rechnen müssen. Unsere Beratungsangebote finden ausschließlich zu den angegebenen Zeiten statt.

Hinweis: Bei konkreten Anfragen zu rechtlichen, sozialen, familiären und medizinischen Sachverhalten nutzen Sie bitte nicht unsere E-Mail-Adressen oder die soziale Medien, sondern ausschließlich unsere persönlichen Beratungsstunden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen bitten wir Sie um Verständnis.

Aufgrund der gebotenen Kontakteinschränkungen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus bieten wir unsere Beratung am Standort Mitte derzeit nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung im Rahmen von einer Online – Terminbuchung an. Bitte buchen Sie einen Termin in der unten dargestellten Maske.

Wir bitten Sie weiter darum, die Begleitung von dritten Personen zum Termin, wenn nicht tatsächlich erforderlich, weitestgehend einzuschränken. Eine Sprachemittlung in Dari/Farsi ist vor Ort. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund.

Beratung für Geflüchtete aus Afghanistan

An drei Tagen in der Woche bieten wir eine kostenlose Beratung für Afghan*innen an. An allen Terminen ist eine Sprachmittlung auf Dari/Farsi vor Ort, an den beiden Terminen in Mitte/Wedding ist zusätzlich eine Rechtsanwältin beratend vor Ort. Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus, wenn Sie eine Sprachmittlung in Paschto benötigen.

Wir können leider keine Termine vergeben und bitten Sie um Verständnis dafür, dass Sie mit eventuellen Wartezeiten rechnen müssen. Unsere Beratungsangebote finden ausschließlich zu den angegebenen Zeiten statt.

Hinweis: Bei konkreten Anfragen zu rechtlichen, sozialen, familiären und medizinischen Sachverhalten nutzen Sie bitte nicht unsere E-Mail-Adressen oder die soziale Medien, sondern ausschließlich unsere persönlichen Beratungsstunden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen bitten wir Sie um Verständnis.

MITTE

YAAR e.V.
Afghanisches Bildungs- und
Beratungszentrum
Sprengelstraße 15
13353 Berlin

GOOGLE MAPS

BERATUNGSZEITEN

Montag
13:00 – 17:00 Uhr

Donnerstag
09:00 – 13:00 Uhr

LICHTENBERG

Kiezhaus UNDINE

Hagenstr. 57
10365 Berlin

GOOGLE MAPS

BERATUNGSZEITEN

Freitag
10:00 bis 13:00 Uhr

MITTE

YAAR e.V.
Afghanisches Bildungs- und Beratungszentrum
Sprengelstraße 15
13353 Berlin

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BERATUNGSZEITEN

Montag
13:00 – 17:00 Uhr

Donnerstag
09:00 – 13:00 Uhr

LICHTENBERG

Kiezhaus UNDINE

Hagenstr. 57
10365 Berlin

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BERATUNGSZEITEN

Freitag
10:00 bis 13 Uhr

KULTUR

„Geschichten öffnen Welten – gemeinsames Lesen macht stark!“, ein Leseprojekt für  Flüchtlingskinder aus Afghanistan (2017-2018)

In 2017 und 2018 setzte YAAR e.V. das kreative Leseprojekt „Geschichten öffnen Welten – gemeinsames Lesen macht stark!“ in drei Unterkünften für Geflüchtete um. Sechs Lesetrainer*innen, die selbst Flucht erlebt haben, leiteten diese an. Die Lehrmaterialien wurden in persischer und deutscher Sprache bereitgestellt, die Veranstaltungen waren zweisprachig. mehr lesen

Workshop für Lesetrainer*innen (2017-2018)

In zwei Workshops zum Thema Vorlesen befähigte unsere Referentin Gabriele Hohm die künftigen Lesetrainer*innen methodisch dazu, eigenständig mittels übersetzter Kinderbücher zu arbeiten. Der erste Workshop für Lesetrainer*innen fand am 19. und am 20. August 2017 in Berlin statt. mehr lesen

POLITIK

MIGRATIONSBEIRAT

YAAR e.V. ist Mitglied im Migrationsbeirat des Bezirks Berlin-Mitte in der Wahlperiode 2016 bis 2021.

Der Migrationsbeirat des Bezirks Berlin-Mitte ist ein Gremium unter Vorsitz des Bezirksbürgermeisters Stephan von Dassel. Insgesamt 20 stimmberechtigte Mitglieder als Vertreter*innen von NGOs beraten die Verwaltung und die Bezirksverordnetenversammlung des Bezirks zu allen Fragen der Migration, Inklusion, Partizipation aller im Bezirk lebenden Bürger*innen, unabhängig von deren Aufenthaltsstatus und Staatsangehörigkeit. Der Beirat setzt sich unter anderem für die Verbesserung des Zusammenlebens im Bezirk ein, vor allem aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus. Je nach Bedarf werden Arbeitsgruppen gebildet, in denen bezirksrelevante Themen für das Gremium ausgearbeitet werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

LANDESBEIRAT

Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen

Der Landesbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Kava Spartak wird die Region „Naher und Mittlerer Osten, Pakistan, Indien“ vertreten. Der Landesbeirat konstituierte sich erstmals 2003 und ist ein Instrument, um in Berlin lebenden Menschen, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, politisches Gehör zu geben. In seinen Sitzungen wird die Integrations- und Migrationspolitik des Berliner Senats erörtert. Die Vertreter*innen des Landesbeirats setzen sich in der aktuellen Wahlperiode für mehr Teilhabe sowie mehr Mitbestimmungs- und Gestaltungsrechte von Migrant*innen für Migrant*innen ein. Weitere Informationen finden Sie hier.

ABSCHIEBUNGEN NACH AFGHANISTAN

YAAR e.V. vertritt die Meinung, dass Abschiebungen nach Afghanistan menschenrechtswidrig sind.

Afghanistan befindet sich seit Jahrzehnten in einem Krieg. Es ist unverantwortlich und moralisch nicht vertretbar, schutzsuchende Menschen abzuweisen und sie zwangsweise in ein Kriegsgebiet abzuschieben. Wir engagieren uns aktiv in politischen Bündnissen und Netzwerken (Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan), unterstützen Aktionen und Kundgebungen, nehmen an Demonstrationen teil und setzen uns lautstark für eine gerechtere Asylpolitik ein.

PRESSEKONFERENZ ZUM TERRORANSCHLAG AUF GEBURTSKLINIK IN KABUL

„Ich möchte, dass die Welt aufschreit, dass wir diese Opfer nicht vergessen“

Am 12. Mai 2020 gegen 10 Uhr morgens stürmte eine, bislang unbekannte Anzahl Bewaffneter gezielt an anderen Stationen vorbei in die Geburtshilfe des Dasht-e Barchi Krankenhauses und begann ein 4 Stündiges Massaker an Müttern, Neugeborenen, Geschwisterkindern und Frauen im Kreißsaal. 24 Menschen starben. 11 Mütter, darunter drei Frauen in Geburtswehen mit ihren ungeborenen Kindern im Mutterleib. Zwei Jungen wurden erschossen. Zwei Babys wurden schwer verwundet. Das eine, ein kleines Mädchen, verlor drei Stunden nach ihrer Geburt ihre Mutter. 20 Menschen wurden verletzt, die meisten davon Patientinnen. Unter den Opfern ist auch eine afghanische Hebamme, die während der Ausübung ihrer Tätigkeit umgebracht wurde. Selbst für ein vom Krieg und Terror geprüftes Land wie Afghanistan ist dieser niederträchtige feige Angriff eine neue Dimension des Grauens. Ein Angriff auf Gebärende, auf Neugeborene, auf wehrlose Patientinnen ist zu tiefst verdammenswert. Ebenso ist ein Angriff auf medizinisches Personal nicht zu tolerieren. Ein Krankenhaus ist ein neutraler Ort, in welchem Schutzbedürftige Hilfe, Pflege und Therapie erhalten. Zivile Krankenhäuser und medizinisches Personal dürfen unter keinen Umständen angegriffen werden. Sie müssen gesondert geschützt werden, dazu ist Afghanistan nicht in der Lage.

Wir von Yaar e.V. verurteilen diesen Angriff zutiefst, Wir verlangen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Forderungen des YAAR e.V.

An die Bundesregierungen und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union

  1. Aufnahme der Hinterbliebenen des Angriffs: Neugeborene, Mütter, Kinder, Väter und medizinisches Personal.
  2. Sofortige Aussetzung aller Abschiebungen nach Afghanistan, bis ein Friedensvertrag abgeschlossen wurde und bis ein Frieden für afghanische Bürger*innen gewährleistet ist.
  3. Sofortige Aussetzung der Kategorisierung von afghanischen Provinzen und Städten als innerstaatliche Fluchtalternativen anhand von mathematischen Berechnungen der Opfer pro Einwohnerzahl.
  4. Es darf keine Pauschalablehnungen der Asylanträge mehr geben, ohne den Einzelfall gründlich zu betrachten – auch nicht bei jungen Männern.
  5. Ethnische und religiöse Minderheiten, wie Hindu, Sikh und Hazara, müssen gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention als politisch-verfolgte Minderheiten eingestuft werden.
  6. Zu guter Letzt schließen wir uns den Mitstreiter*innen von #LeaveNoOneBehind an und fordern die Evakuierung der griechischen Inseln.

An die Verantwortlichen in Afghanistan

  1. Afghanische Regierung: Neubesetzung des Personals (insbesondere der höheren Ränge/Dienstgrade) in den Nationalen Sicherheitsorganen, unter Berücksichtigung der ethnischen und religiösen Zusammensetzung, der Landeskenntnisse und fachlichen Qualifikationen.
  2. NATO Streitkräfte: Verbesserung der Kooperation und des Informationsaustauschs mit den afghanischen Sicherheitsbehörden.
  3. Taliban: Identifizierung der Gruppen und Einzelpersonen, die derartige Anschläge organisieren und durchführen.

Netzwerk Arbeitsmarktintegration afghanischer Geflüchteter

Gemeinsam mit dem Verband für Interkulturelle Arbeit Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. initiierte der YAAR e.V. in 2017 ein Netzwerk zur Besserung der Arbeitsmarktintegration afghanischer Geflüchteter in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Im November 2018 wurde gemeinsam mit den Netzwerkpartner*innen ein Positionspapier erarbeitet und den zuständigen Senator*innen und Sprecher*innen der Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus zugesandt. Das Positionspapier ist hier zu finden.

Im September 2019 veranstaltete das Netzwerk ein Austasuchtreffen zum Migrationspacket. Als Ergbenis des Austauschtreffens formulierten YAAR und VIA (Verband für interkulturelle Arbeit Regionalverband Berlin/Brandenburg) eine Pressemitteilung mit Forderungen zur liberalen Ausgestaltung im Migrationspacket. Die Dokumentation zu den Inhalten der Veranstaltung finden Sie hier.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Taliban haben die Macht übernommen und zehntausende Menschen, die sich für ein friedliches, demokratisches und rechtsstaatliches Afghanistan eingesetzt haben, sind in akuter Lebensgefahr. Kabul kann nicht mehr auf dem Landweg verlassen werden. Sofortigen Schutz benötigen nicht nur Ortskräfte der Bundeswehr, die ab 2013 Dienst geleistet haben, sondern alle, die wegen ihrer Zusammenarbeit mit uns massiv gefährdet sind:

  • Ortskräfte aller Ressorts und ihrer nachgeordneten Organisationen ohne zeitliche Einschränkung;
  • Ortskräfte internationaler Organisationen wie EU, EUPOL, NATO, UN;
  • Mitarbeitende deutscher bzw. deutsch finanzierter NGOs und Stiftungen;
  • Journalist/innen, die für deutsche Medien gearbeitet oder sich ihn ihnen kritisch geäußert haben;
  • Wissenschaftler/innen, die in Deutschland studiert oder geforscht haben;
  • Andere besonders Gefährdete wie etwa Frauenrechts- und Menschenrechtsverteidiger/innen, Autoren/innen, Künstler/innen,Sportler/innen, Angehörige religiöser und sexueller Minderheiten.

Die Begrenzung des Schutzes auf „Ortskräfte ab 2013“ bedeutet, alle anderen schutzlos den Taliban auszuliefern. Dies darf nicht geschehen! Nach kanadischem Vorbild fordern wir daher von der Bundesregierung:

  • Sofortige Zusage, ein Kontingent von bis zu 20.000 Personen aufzunehmen (unmittelbar Gefährdete und ihre Familien).
  • Sofortige Erstellung von Listen Gefährdeter in Zusammenarbeit mit allen aus dem Bundeshaushalt finanzierten Organisationen, die in Afghanistan tätig waren.
  • Sofortige Einrichtung einer Luftbrücke, um die Gefährdeten und ihre Kernfamilien nach Deutschland oder in sichere Drittstaaten zu verbringen; verhandeln Sie über sicheres Geleit zu Flughäfen oder Grenzübergängen;
  • Verzicht auf Formalitäten vor Ort, abgesehen von der Prüfung der Identität der Personen; Nachholung weiteren Verwaltungshandelns in Deutschland oder sicheren Drittländern.

Der Bundestag hat Ihnen für genau diese Situation mit §§ 22 und 23 des Aufenthaltsgesetzes eine Rechtsgrundlage gegeben, um eine Aufnahmezusage für bestimmte Einzelfälle und Personengruppen aus völkerrechtlichen und humanitären Gründen zu erteilen.

Jetzt geht es darum, Menschenleben zu retten. Es geht um Tage, vielleicht nur um Stunden.

Das Schutzkontingent und die Luftbrücke werden sofort gebraucht!

Die Initiatoren der Petition sind Dr. Tilmann Röder und Kava Spartak (YAAR e.V.)

EMPOWERMENT

Frauengruppe

Die Frauengruppe des YAAR e.V. ist eine eigenständig organisierte Gruppe von Afghaninnen für Afghaninnen mit dem Ziel der sozialen, rechtlichen, politischen und kulturellen Stärkung von Frauen mit Fluchthintergrund.

ADRESSE

SprengelHaus
Nachbarschaftsladen

Sprengelstraße 15
13353 Berlin

TREFFZEITEN

Jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat
15:00 – 18:00 Uhr

ANMELDUNG

Ein Erstkontakt ist jederzeit unter info@yaarberlin.de möglich.

Durch regelmäßige Treffen in einem geschützten Raum besteht die Möglichkeit, sich selbstbestimmt und unabhängig zu organisieren, Bedürfnisse zu äußern sowie eigene Ideen und Wünsche umzusetzen. Mit gegenseitigem Austausch und Unterstützung bei Fragen und Problemen im Alltag wird Hilfe zur Selbsthilfe in schwierigen Situationen für Geflüchtete in Berlin vorangetrieben.

Als Zentrum der afghanischen Kultur und Begegnung, stellt die Frauengruppe einen zentralen Ort der Zusammenkunft für Frauen der afghanischen Community sowie auch interkulturelle Austauschstätte mit deutschen Frauen in Berlin dar. Die Gruppe wird von einer afghanischen und einer deutschen Studentin geleitet, die flexible Hilfs- und Vermittlungsangebote im Bereich der kultur- und bildungspolitischen Förderung durchführen, die an die aktuellen Bedürfnisse der afghanischen Frauen angepasst werden. Neben intern angebotenen Informationsveranstaltungen sowie Bildungs- und Integrationsseminaren werden externe Expertinnen für Workshops eingeladen, die zu gesundheitlichen, rechtlichen, politischen oder sozialen Themen referieren.

Für das Ausleben und die Bewahrung der afghanischen Kultur, werden regelmäßig Feste mit afghanisch-traditionellen Tänzen und Musik veranstaltet sowie gemeinsame Kochveranstaltungen initiiert. Zudem werden durchgehend Besichtigungen, Ausflüge und kleine Reisen in und um Berlin organisiert sowie an weitere Freizeit-, Kultur- und Bildungsaktivitäten anderer frauenfördernder Einrichtungen und Vereine in Berlin vermittelt.

Regulär findet der afghanische Frauentreff jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat statt. Wir treffen uns zwischen 15-18 Uhr im Nachbarschaftsladen des Sprengelhauses in Mitte – Sprengelstr. 15, 13353 Berlin. Weitere Veranstaltungen und Ausflüge werden auch an Wochenenden durchgeführt.

Wir  freuen uns immer über neue Teilnehmerinnen. Ein Erstkontakt ist jederzeit unter der info@yaarberlin.de möglich.

Durch regelmäßige Treffen in einem geschützten Raum besteht die Möglichkeit, sich selbstbestimmt und unabhängig zu organisieren, Bedürfnisse zu äußern sowie eigene Ideen und Wünsche umzusetzen. Mit gegenseitigem Austausch und Unterstützung bei Fragen und Problemen im Alltag wird Hilfe zur Selbsthilfe in schwierigen Situationen für Geflüchtete in Berlin vorangetrieben.

Als Zentrum der afghanischen Kultur und Begegnung, stellt die Frauengruppe einen zentralen Ort der Zusammenkunft für Frauen der afghanischen Community sowie auch interkulturelle Austauschstätte mit deutschen Frauen in Berlin dar. Die Gruppe wird von einer afghanischen und einer deutschen Studentin geleitet, die flexible Hilfs- und Vermittlungsangebote im Bereich der kultur- und bildungspolitischen Förderung durchführen, die an die aktuellen Bedürfnisse der afghanischen Frauen angepasst werden. Neben intern angebotenen Informationsveranstaltungen sowie Bildungs- und Integrationsseminaren werden externe Expertinnen für Workshops eingeladen, die zu gesundheitlichen, rechtlichen, politischen oder sozialen Themen referieren.

Für das Ausleben und die Bewahrung der afghanischen Kultur, werden regelmäßig Feste mit afghanisch-traditionellen Tänzen und Musik veranstaltet sowie gemeinsame Kochveranstaltungen initiiert. Zudem werden durchgehend Besichtigungen, Ausflüge und kleine Reisen in und um Berlin organisiert sowie an weitere Freizeit-, Kultur- und Bildungsaktivitäten anderer frauenfördernder Einrichtungen und Vereine in Berlin vermittelt.

Regulär findet der afghanische Frauentreff jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat statt. Wir treffen uns zwischen 15-18 Uhr im Nachbarschaftsladen des Sprengelhauses in Mitte – Sprengelstr. 15, 13353 Berlin. Weitere Veranstaltungen und Ausflüge werden auch an Wochenenden durchgeführt.

Wir  freuen uns immer über neue Teilnehmerinnen. Ein Erstkontakt ist jederzeit unter der Email: info@yaarberlin.de möglich.

Medientraining (2018)

In 2018 bildete YAAR e.V. in Kooperation mit dem preisgekrönten afghanischen Filmemacher Nima Latifi junge Geflüchtete darin aus, kurze informative Filme zu produzieren. Anhand von mehrtägigen Workshops wurden die Teilnehmer*innen in Theorie und Praxis begleitet: das Drehbuch schreiben, den Film drehen, die Postproduktion.

NEWSGROUP AFGHANISTAN

YAAR e.V. und Weltenwander Theater unterstützen das junge Berliner Medienkollektiv NEWSGROUP AFGHANISTAN.

Seit 2016 recherchiert die NEWSGROUP AFGHANISTAN zum Thema der deutschen Asylpolitik aus der Sicht junger Menschen, die aus Afghanistan oder dem Iran geflohen sind. So entstanden in freien Projekten, in denen jeweils eine Kerngruppe von Medienschaffenden im Alter von 16-25 Jahren sowohl primär durchführend als auch in zunehmendem Maße konzipierend und planend beteiligt waren, eine Serie von medialen Interventionen:

WILLKOMMEN IN EXILISTAN – Afghanische und Berliner Jugendliche interviewen Politiker (CDU, Innenministerium), eine Asylanwältin, eine Sozialaktivistin und einen Bundeswehrsoldaten zum Thema deutsche Asylpolitik. (Multimedien-Installation, Sommer 2016)

AFGHAN MEMORIES – In einem mobilen Aufnahmestudio werden in persönlichen Gesprächen Geschichten von Afghan*innen aus ihrer Heimat und über das Leben im Exil gesammelt. (Buch-Projekt, Winter 2016)

YALDA NACHT – Afghanische Jugendliche schlüpfen in die Rolle der deutschen Expert*innen, die sie für Willkommen in Exilistan interviewt hatten, und eignen sich so die Perspektive derjenigen an, die über ihr Schicksal entscheiden. Berliner Jugendliche verkörpern unterdessen die im Afghan Memories Studio gesammelten Erinnerungen auf der Bühne. (Dokumentar-Theater, 2017 – 2018)

#BLEIBISTAN – Textfragmente aus Anhörungsprotokollen und negativen Asylbescheiden werden visuell aufbereitet: In klassischen Studio-Fotografien, poetischen Collagen und Kalligrafien im Bannerformat werden die Absurditäten und Unmenschlichkeiten, sowie die oft haarsträubenden Fehler der Asyl-Bürokratie sichtbar. (Wanderausstellung, Sommer 2017)

Seit Sommer 2017 arbeitet das Kernteam der Newsgroup selbstorganisiert und tourt mit der #Bleibistan Wanderausstellung. Im Frühjahr 2018 wurde aus diesem Team heraus das im Berlin Mondiale Netzwerk agierende Jugend-Kulturmagazin WAS GEHT?! gegründet.

Newsgroup Afghanistan Facebook

Stark in und für Deutschland Geflüchtete im Ehrenamt

Das Ehrenamt bietet die Möglichkeit, in der Freizeit etwas zu tun, das den eigenen Interessen entspricht und gleichzeitig der Gesellschaft hilft. Bisher haben nur wenige Geflüchtete den Weg in ein Ehrenamt gefunden. Dies möchten wir ändern!

Das Projekt zielt darauf ab, die Beschäftigungsfähigkeit von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund durch den Zuwachs von persönlichen Kompetenzen zu erweitern und die Möglichkeit zu schaffen, diese im ehrenamtlichen Arbeitskontext kennenzulernen und anzuwenden.

Die Projektteilnehmenden werden gecoacht, interkulturell auf den deutschen Arbeitsmarkt vorbereitet und erhalten anschließend die Möglichkeit, ihre Kompetenzen in einer ehrenamtlichen Tätigkeit anzuwenden. Durch ihr Engagement in einer etablierten Organisation der Mehrheitsgesellschaft können sie die eigene soziale Teilhabe in einem neuen Lebensumfeld festigen.

Wir vermitteln die Teilnehmenden ins Ehrenamt beim Technischen Hilfswerk (THW), der Johanniter Unfallhilfe, dem DLRG sowie ähnlichen Organisationen.

Wir begleiten über sechs Monate die ersten Schritte in eine ehrenamtliche Tätigkeit. Gemeinsame Treffen, Workshops, Seminare und der Besuch der Organisationen sollen die Gelegenheit geben, die Bandbreite der Betätigkeitsfelder kennenzulernen.

Werden Sie freiwilliger Helfer!

  • Ehrenamt macht Spaß.
  • Ehrenamt gibt Sinn.
  • Ehrenamt hilft Ihnen, in Deutschland Freunde/Freundinnen zu finden.

Ihr Vorteil:

  • Sie können anderen etwas Gutes tun.
  • Sie zeigen, was Sie können.
  • Sie lernen. Nicht nur Deutsch. Sondern auch viele neue Fähigkeiten.

Unsere Projektmodule

1. Einzelcoaching

Wir betreuen jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerinnen individuell.

2. Wöchentliche Enpowerment-Schulungen zur Arbeitsmarktvorbereitung

  • Kompetenzanalyse: Beratung in Einzelsitzungen sowie Ermittlung von Motivation und Berufsvorstellungen.
  • Bewerbungsworkshops: Bewerbungsunterlagen erstellen, Vorstellungsgespräche bzw. Selbstpräsentation im Interview üben und Bewerbungen verschicken.
  • interkulturelle Workshops zur deutschen Unternehmenskultur und Arbeitswelt.
  • Vortragsreihen zu arbeitsmarktrelevanten Themen, wie Gehälter und Steuern, Verischerungen, Arbeitsverträge
  • Workshops zu Rassismus am Arbeitsplatz und Anti-Diskrimierung
  • Empowerment durch Austausch und Bildung von Kleingruppen.

3. Besichtungen von Arbeitgebern freiwilliger und bezahlter Arbeit

Mit unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern besuchen wir unsere Kooperationspartner des Technischen Hilfswerks, der Johanniter und weitere Arbeitgeber, die für unsere Zielgruppe interessant sind.

4. Vermittlung in freiwilligen Einsätze

Unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen engagieren sich ehrenamtlich z.B. bei der Johannniter Unfallhilfe, der Kältehilfe für Obdachlose oder beim Deutschen Roten Kreuz.

Das Projekt wird umgesetzt von Litus Novum, gemeinsam mit den Kooperationspartnern YAARe.V. und dem syrischen Verein Salam e.V.

Der Einstieg in das laufende Programm ist jederzeit möglich. Der derzeitige Kurs hat am 15.Febraur 2020 begonnen. Veranstaltungsort ist das Sprengelhaus in der Spengelstraße 15 in Wedding. Die wöchentlichen Treffen finden mittwochs 17 – 20 Uhr statt.

Vor Aufnahme in das Kursprogramm führen wir ein Vorgespräch.

Bei Interesse melden Sie einfach bei uns: krause@yaarberlin.de

Das Projekt ‚Stark in und für Deutschland – Geflüchtete im Ehrenamt‘ wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Wege in soziale Berufe

Das Projekt, welches wir als Kooperationspartner mit KommMit e.V. druchführen, richtet sich an Geflüchtete / Migrant*innen, die Interesse an Ausbildungsberufen und Studiengängen im Sozialen, Erziehungs- und Gesundheitsbereich haben.

Unseren mehrsprachigen Flyer finden Sie hier.

Konkret bieten wir:

  • Offene Beratung, individuelle Bildungs- und Berufsorientierung und Planung zu Ausbildung und Studium im sozialen Bereich
  • Workshops und Informationen zu sozialen Berufen
  • Begleitung zu Ausbildungsbetrieben
  • Unterstützung bei Fragen zu Arbeits- und Ausbildungsverträgen etc.
  • Vermittlung zu Mentor*innen, die von ihren Erfahrungen bei der Ausbildung im Sozialen und Gesundheitsbereich berichten und unterstützend begleiten
  • Informationsveranstaltungen für Eltern, die eine Orientierung und verständliche Übersicht über Wege in Soziale Berufe erhalten möchten

Wir freuen uns, dass wir diese Angebote in Kooperation mit folgenden weiteren Organisationen realisiert werden:

Alkawakibi e.V. und Verein Iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.

Die Beratungen sind kostenfrei!

Das Projekt wird gefördert durch:

 

SEMINARE

Seminare für Geflüchtete

YAAR e.V. bietet seit 2017 im Bezirk Lichtenberg Seminare zu den Themen Leben in Berlin/Deutschland. Diese richten sich an geflüchtete Menschen aus dem Dari-/Farsi-sprachigen Raum – Afghanistan und Iran.

 

ZIEL

Das Ziel der Seminare ist geflüchteten Menschen aus dem Dari-/Farsi-sprachigen Raum das Ankommen in Deutschland und in der multikulturellen Gesellschaft Berlins durch gemeinsame Diskussionen zu vereinfachen.

 

VORGEHENSWEISE

Anspruchsvolle Themen werden mit kultureller Sensibilität und in der Muttersprache der Teilnehmer*innen besprochen. Wichtig ist dabei in erster Linie, dass die afghanischen/iranischen Mitbürger*innen, von denen viele inzwischen schon mehrere Jahre in Berlin wohnen, über ihre Erfahrungen berichten können. Im Rahmen bestimmter Fragestellungen werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan/Iran und Deutschland besprochen. Vom Seminarleiter werden Fakten präsentiert. In einer Atmosphäre von gemeinsamem Respekt werden Meinungsunterschiede sowie Erfolgserlebnisse und Herausforderungen besprochen. Das Aneignen neuer Kenntnisse und der Austausch von erlebten Erfahrungen stehen so im Mittelpunkt der Seminare.

 

LICHTENBERG

Seminare in Unterkünften des Bezirks Lichtenberg

Im Bezirk Lichtenberg sind die Zielgruppen männliche Geflüchtete und Familien.

An den Seminaren des Projekts „Auf Augenhöhe“ nehmen männliche Geflüchtete und Familien aus Afghanistan und aus dem Iran ab 16 Jahren teil. Sie finden häufig in Gemeinschaftsunterkünften statt und dauern in der Regel zwei Stunden. Folgende Themen werden unter anderem behandelt:

  • Sozialer Kontakt zur Mehrheitsgesellschaft:

Aufbau von sozialen Kontakten mit deutschsprachigen Mitbürger*innen, Umgang mit Rassismus.

  • Freizeit:

Freizeitbeschäftigungen in Berlin, Sport und Ehrenamt.

  • Wohnen und Unterbringung:

Wohnungssuche und dazu benötigte Dokumente, Vorzugsbehandlung und Umgang mit Konflikten in der Nachbarschaft

  • Schule und Weiterbildung:

Zugang zu Sprachkursen, Schule, Ausbildung, Praktika und Studium

  • Familie:

Mehrsprachige Erziehung, gewaltfreie Kommunikation, Veränderungen familiärer Rollenbilder

  • Gesundheit:

Zugang zu ärztlicher Versorgung, Umgang mit psychischer Belastung, Sucht

Vorträge über Afghanistan/die aktuellen asylrelevanten Herausforderungen

YAAR e.V. hält für Interessierte Vorträge zu Afghanistan und zu der Situation der afghanischen Geflüchteten in Deutschland. In den letzten Jahren wurden wir von folgenden Organisationen eingeladen, um über Afghanistan und afghanische Geflüchtete zu referieren:

  • Asyl in der Kirche e.V. Berlin
  • Danish Refugee Council
  • Flüchtlingsrat Brandenburg e.V.
  • Freie Universität Berlin
  • Fritz-Karsen-Schule
  • Heimathafen Neukölln
  • Heinrich-Boell-Stiftung
  • Hoffnungskirche zu Pankow
  • Kirchenkreis Reinickendorf
  • Landeszentrale für Politische Bildung Berlin
  • Linksfraktion Neukölln
  • Nachbarschaftszentrum Divan e.V.
  • Polizeidirektion Berlin-Mitte
  • Université de Neuchâtel
  • Xenion e.V.
  • willkommen KONKRET

Sie möchten mehr über unsere Seminarangebote für Geflüchtete und Vorträge zu Afghanistan erfahren? Melden Sie sich gerne unter info@yaarberlin.de

ZIVILGESELLSCHAFT IN AFGHANISTAN

Limiting Space for Civil Society in Afghanistan: the implications of policies and legislations on NGOs

Emergence of diverse and inclusive Civil Society organizations, such as NGOs and associations are among the mentionable gains during the last two decades of Afghanistan history. NGOs run a wide range of programs including the promotion of Human Rights, education, health and livelihood initiatives. Nevertheless, beside increasing threats of insecurity, NGOs are constantly faced with challenges of laws and policies. The report investigates the implications of the most recent limiting changes on the NGOs and elaborates their impacts on the prospects of a free, and open space for Civil Society in the country.